GLIEM Tafel 51 und 52 eingeweiht

Um 14:30 Uhr war es so weit: Die GLIEM-Tafeln 51 und 52 wurden eingeweiht. Und heute habe ich es auch mal wieder geschafft dabei zu sein. Die letzten Einweihungen waren immer an Wochentagen und dann auch noch vormittags. Vor der offiziellen Enthüllung der Tafel durch den Ortsbürgermeister Wolfgang Langrehr (meine Tochter durfte mit am Tuch zupfen) erläuterte Herr Joachim Vogler noch kurz den historischen Hintergrund der beiden Tafeln. Wenn Sie sich jetzt fragen, was ist eigentlich GLIEM, dann haben Sie etwas verpasst. GLIEM steht für "Ganz Langenhagen ist ein Museum". Dabei handelt es sich um eine Arbeitsgruppe, die seit 2011 besteht und die Langenhagener Geschichte sichtbar machen will. Und das passiert über die Verknüpfung traditioneller "Vor-Ort-Tafeln" mit Informationen aus dem Internet. Die Brücke schlägt dabei ein QR-Code, der auf jeder Tafel angebracht ist. Vor Ort mit einem Smartphone abfotografiert führt er zu der Beschreibung auf der Homepage der Stadt Langenhagen. Exemplarisch hier mal der Link zum heutigen Thema Kaltenweider Granitfindling aus der Eiszeit

Auch wenn ich das Projekt GLIEM sehr schätze und die ehrenamtliche Arbeit die darin steckt nicht genug gelobt werden kann, wird gerade beim Thema QR-Code das Potenzial (noch) nicht genutzt. Im Internet sind sehr oft sogar weniger Informationen vorhanden, als auf den Tafeln selbst. Gerade das Internet könnte jedoch als Lieferant von vielen Zusatzinformationen (z.B. Bilder, kleine Videoclips, historische Schriftstücke u.v.m.) vor Ort dienen. Wie wäre es mit weiterführenden Informationen zu Tafeln in der Nähe, zur Realisierung einer kleinen Stadtführung oder gesprochener Texte zu den Tafeln als eine Art Hörbuch. Hier ist die Stadt gefragt, diese Daten aufzubereiten und anzureichern - schließlich sind diese Tafeln echtes Stadtmarketing. Leider hat man es auch versäumt, die QR-Codes über einen Weiterleitungsdienst auf die städtische Homepage zu führen, das behindert zukünftige Änderungen am Aufbau der Internetpräsenz und man erhält keine Daten über die Nutzen der QR-Codes - dies zu ändern wird im Nachhinein schwer. 

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